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Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie

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P.b.b. 02Z031117M, Verlagsort: 3003 Gablitz, Linzerstraße 177A/21 Preis: EUR 10,–

Krause & Pachernegg GmbH • Verlag für Medizin und Wirtschaft • A-3003 Gablitz

Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie

Zeitschrift für Erkrankungen des Nervensystems Journal für

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mit Autoren- und Stichwortsuche News-Screen Psychiatrie

Aigner M

Journal für Neurologie

Neurochirurgie und Psychiatrie

2018; 19 (3), 118-119

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Unsere Räucherkegel fertigen wir aus den feinsten Kräutern und Hölzern, vermischt mit dem wohlriechenden Harz der Schwarzföhre, ihrem »Pech«. Vieles sammeln wir wild in den Wiesen und Wäldern unseres Bio-Bauernhofes am Fuß der Hohen Wand, manches bauen wir eigens an. Für unsere Räucherkegel verwenden wir reine Holzkohle aus traditioneller österreichischer Köhlerei.

www.waldweihrauch.at

»Feines Räucherwerk

aus dem  «

» Eure Räucherkegel sind einfach wunderbar.

Bessere Räucherkegel als Eure sind mir nicht bekannt.«

– Wolf-Dieter Storl

yns

thetische

 Z u sOHNEätze

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118 J Neurol Neurochir Psychiatr 2018; 19 (3)

M. aigner

„ Clinical improvement, relapse and treatment adherence with paliperidone palmitate 1-month formulation: 1-year treatment in a naturalistic outpatient setting

Di Lorenzo R, Cameli M, Piemonte C, Bolondi M, et al. Nord J Psychiatry 2018; 72: 214–20 Abstract

Purpose: To evaluate paliperidone pal- mitate 1-month formulation (PP1M) effectiveness in a naturalistic outpatient psychiatric setting.

Materials and Methods: We collected data from 50 outpatients affected by schizophrenia disorders treated with PP1M for 12 months in an Italian Mental Health Department. After ana- lyzing selected demographic, clinical and pharmacological variables, we per- formed mirror analysis to compare psychiatric hospitalizations and urgent consultations required by the same patient 6 and 12 months before and af- ter PP1M implementation (primary outcome). We analyzed clinical im-

provement in symptom (Clinical Global Impression-severity and improvement) and functioning (Global Assessment of Functioning) scales and drop-out rate during the 12-month PP1M treatment (secondary outcome). Data were statis- tically analyzed.

Results: The mean PP1M dose was 93.5 mg (± 27.7 SD) with a mean inter- val between each injection of 27.1 d (± 4.5 SD). Twenty-three patients (46 %) reported adverse effects (sexual dysfunctions, weight gain and extra- pyramidal symptoms). Fifteen patients (30 %) dropped out after 137.2 d (± 103.1 SD) on average: six due to the lack of therapeutic adherence,

six due to inefficacy and three due to adverse events. The drop-out patients presented more severe clinical profile in CGI-S and GAF scores at T0 in com- parison with others. At mirror analysis, 12-month but not 6-month PP1M treatment statistically significantly re- duced psychiatric hospitalizations (t = 2.3, p < .05) and urgent consulta- tions (t = 2.1, p < .05). Both scale scores showed statistically significant improve- ment at T12 in comparison to T0.

Conclusions: This naturalistic study in- dicates that long-term PP1M treatment was safe and effective in preventing hos- pitalizations and urgent consultations as well as in improving clinical course.

Klinische Besserung, Rückfall und Therapieadhärenz mit Paliperidonpalmitat 1-Monats-Depot: 1-Jahres- Behandlung in einem naturalistischen ambulanten Setting

Ziel: Die Wirksamkeit von Paliperidon-Palmitat-1-Monats- Depot (PP1M) in einem naturalistischen ambulanten psy- chiatrischen Umfeld zu untersuchen.

Material und Methoden: Es wurden Daten von 50 ambulanten Patienten mit schizophrenen Störungen, die mit PP1M für 12 Monate in einer italienischen Psychiatrie behandelt wurden, gesammelt. Nach Analyse ausgewählter demographischer, kli- nischer und pharmakologischer Variablen wurde eine Spiegel- analyse durchgeführt, um die psychiatrischen Krankenhaus- aufenthalte und akuten Konsultationen zu vergleichen, die von demselben Patienten 6 und 12 Monate vor und nach der PP1M-Implementierung (primäres Ergebnis) durchgeführt wurden. Der CGI (klinischer globaler Impressions-Schwe- regrad und Verbesserung) und GAF (Global Assessment of Functioning) und die Drop-out-Rate während der 12-mo- natigen PP1M-Behandlung (sekundärer Endpunkt) wurden statistisch analysiert.

Ergebnisse: Die mittlere PP1M-Dosis betrug 93,5 mg (± 27,7 SD) mit einem mittleren Abstand zwischen jeder Injektion von 27,1 d (± 4,5 SD). 23 (46 %) berichteten über Nebenwir- kungen (sexuelle Funktionsstörungen, Gewichtszunahme und extrapyramidale Symptome). 15 Patienten (30  %) fielen im Durchschnitt nach 137,2 d (± 103,1 SD) aus: 6 aufgrund der mangelnden Therapietreue, 6 aufgrund von Unwirksamkeit und 3 aufgrund von unerwünschten Ereignissen. Die Drop- out-Patienten zeigten ein schwereres klinisches Profil bei CGI- S- und GAF-Scores bei T0 im Vergleich zu anderen. Bei der Spiegel-Analyse reduzierte die PP1M-Behandlung nach 12 Monaten, aber nicht nach 6 Monaten statistisch signifikant die Anzahl psychiatrischer Hospitalisierungen (t = 2,3, p <0,05) und akuter Konsultationen (t = 2,1, p <0,05). Beide Skalenwer- te zeigten eine statistisch signifikante Verbesserung bei T12 im Vergleich zu T0.

Schlussfolgerungen: Diese naturalistische Studie zeigt, dass eine langfristige PP1M-Behandlung bei der Vermeidung von Krankenhauseinweisungen und akuten Konsultationen sowie bei der Verbesserung des klinischen Verlaufs sicher und wirk- sam war.

News-screen Psychiatrie

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News-screen Psychiatrie

Fazit für die klinische Praxis

Bei Patienten mit schizophrenen störungen kann Paliperidon- Palmitat-1-Monats-Depot mit etwa 100 mg dazu, beitragen die „Drehtürpsychiatrie“ (Wiederaufnahmen und akute Kon- sultationen) zu reduzieren, bei Verbesserung des klinischen Verlaufs und guter sicherheit.

allerdings müssen die Daten mit Vorsicht interpretiert wer- den: Die vergleichende Wirksamkeit von antipsychotischen Formulierungen (Depot vs. oral) ist bekanntermaßen für For- schungsdesigns empfindlich. Depotformulierungen zeigten signifikante Vorteile in nicht randomisierten Beobachtungs- studien, während in randomisierten kontrollierten studien kein unterschied beobachtet wurde [1]. angesichts des mög- lichen Bias in spiegelbildstudien wie rosenthaleffekt, natür- licher Krankheitsverlauf und Zeiteinfluss ist wie gesagt un- bedingt eine vorsichtige interpretation erforderlich. Dennoch spiegelt die Population in spiegelbildstudien die Population, die Depots in der klinischen Praxis erhält, besser wieder [2].

Zur interpretation der Daten muss die Qualität der evidenz gegenüber der Generalisierbarkeit abgewogen werden.

Literatur:

1. Kirson NY, Weiden PJ, Yermakov S, Huang W, et al. Efficacy and effectiveness of depot versus oral antipsychotics in schizophrenia: synthesizing results across different research designs. J Clin Psychiatry 2013; 74: 568–75.

2. Kishimoto T, Nitta M, Borenstein M, Kane JM, Correll CU. Long-acting injectable versus oral antipsychotics in schizophrenia: a systematic review and meta-analysis of mirror- image studies. J Clin Psychiatry 2013; 74: 957–65).

Korrespondenzadresse:

Prim. Assoc.-Prof. Priv.-Doz.

Dr. Martin Aigner

Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie Univ.-Klinik für Psychiatrie und Psycho- therapie

Universitätsklinikum Tulln

Karl-Landsteiner-Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften

A-3430 Tulln, Alter Ziegelweg 10 E-Mail: [email protected]

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